Werbung

Bolliger Wirtschaftsapéro im Reberhaus

Gemeindepräsident Rudolf Burger und Solar Pionier Josef Jenni
Geht uns das Benzin aus?

Das Referat von Josef Jenni war informativ und hoch interessant. Und das, was der Solar Pionier den Gästen des Bolliger Wirtschaftsapéros im Kultur Raum Reberhaus erzählte, stimmte die mehr als 100 geladenen Gäste nachdenklich.

eps. Einmal mehr war das Interesse am Wirtschaftsapéro der Gemeinde Bolligen gross. Mit Josef Jenni konnte ein Redner gewonnen werden, welcher über eine 30-jährige Erfahrung im Bau von Solaranlagen verfügt. Einen Referenten, der die drastischen Folgen des viel zu hohen Energieverbrauchs längst erkannt hat. Einen Mann, der ein beängstigendes Szenario von der Zukunft zeichnet, wenn Ressourcen wie Erdöl langsam zur Neige gehen. Einen Umweltaktivisten und Unternehmer, der erfolgreich beweist, was bisweilen mit verrückten Ideen machbar ist. Und einen Autor von Texten, die aufrütteln. «Unserer Wirtschaft geht das Benzin aus, und noch immer wollen wir es nicht wahrhaben», so der Titel einer Broschüre.

Josef Jenni lamentiert nicht nur, er tut etwas. So besitzt er eine Firma in Oberburg, die u.a. Solaranlagen produziert. Zudem präsentierte sich der Solar Pionier im Reberhaus von seiner philosophischen Seite. Etwa mit kernigen Aussagen wie: «Wer auf einer begrenzten Erde an ein unbegrenztes wirtschaftliches Wachstum glaubt, ist entweder verrückt oder Wirtschafts- bzw. Finanzwissenschafter.»

Die Gemeinde Bolligen hatte weit mehr als 100 Gäste – vorwiegend Vertreterinnen und Vertreter des lokalen Gewerbes sowie aus Wirtschaft und Politik – zum Wirtschaftsapéro ins Reberhaus geladen. Im Anschluss an das Referat von Josef Jenny konnten die Teilnehmenden beim Apéro riche Kontakte knüpfen oder – je nach Lust und Laune – über den sensationellen Sieg der Schweizer Fussballer gegen Spanien diskutieren…